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Technologie

Mit dem Webshop durch die Krise

Vom Boom des online-Handels und den Vorteilen von Webshops

Durch die Altstadt bummeln und in einem Schaufenster das neue Lieblingsteil entdecken. Szenarien wie diese sehen wir aktuell nur mehr in Filmen. Die Corona-Krise hat den stationären Handel in einen verspäteten Winterschlaf versetzt. Der Online-Handel hingegen boomt. Webshops haben Hochkonjunktur und sprießen im Netz wie die ersten Frühblüher. Auch für die Tirols Betriebe, die bisher noch keinen Online-Auftritt hatten, bieten sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten. Welche das sind, was einen tollen Webshop ausmacht und was sich in Tirol schon alles tut, lesen Sie hier.

Regionaler E-Commerce
Zahlreiche Tiroler Betriebe sind von der landesweiten Quarantäne betroffen. Um diese aktiv zu unterstützen, hat das Land Tirol im Rahmen von digital.tirol die Initiative „Wir kaufen in Tirol“ ins Leben gerufen. Auf der Plattform www.wirkaufenin.tirol können sich Tiroler Unternehmen, die bereits über einen Webshop verfügen oder bei denen man telefonisch bzw. per Mail bestellen kann, registrieren. Interessierte KundInnen suchen wiederum auf der Seite nach Warengruppen oder einzelnen Produkten und gelangen direkt in den Onlineshop des Anbieters bzw. auf die Unternehmenswebsite.

Tiroler Unternehmen, die noch keinen Webshop haben, profitieren ebenfalls von der Initiative. Auf www.wirkaufenin.tirol stehen zahlreiche Experten und IT-Unternehmen bereit, die unkompliziert dabei beraten, wie man seinen eigenen Webshop einrichtet.

Welche Vorteile haben Webshops in der Quarantäne?
Webshops kennen keine Öffnungszeiten, im Internet ist Shoppen rund um die Uhr angesagt. Unternehmer müssen auch während der Ausgangssperre Ladenmiete, laufende Kosten und das Personal bezahlen. Ohne Einnahmen wird das aber unter Umständen schwierig. Darum ist ein Webshop besonders jetzt eine lukrative Möglichkeit, um das Geschäft am Laufen zu halten. Einerseits können Händler über www.wirkaufenin.tirol ihre Lauf- und Stammkundschaft weiterhin bedienen – nur jetzt beim virtuellen Stadtbummel. Andererseits kommen neue KundInnen hinzu, die noch gar nichts von dem Geschäft wussten. So haben stationäre Händler ihren Kundenkreis nach der Krise vielleicht sogar vergrößert. Außerdem lässt sich über verschiedene Statistiktools herausfinden, wie sich Kunden durch die Produkte klicken und was sie schließlich zur Bestellung bewegt. Mit Hilfe dieser Daten können Händler ihren Webshop laufend optimieren.

Was ist wichtig für einen Webshop?
Wenn auch Sie Ihre Produkte online anbieten wollen, denken Sie gerade jetzt nachhaltig. Es kommt auch eine Zeit nach Corona und da sollte der Webshop im Optimalfall weiter bestehen können. Auf www.wirkaufenin.tirol finden Sie eine Reihen von Tiroler IT-Unternehmen, die Sie jetzt unkompliziert rund um die Themen Online-Shop und e-Commerce beraten. Damit ein Webshop ansprechend und erfolgreich ist, sollten außerdem folgende Punkte beachtet werden:

  • Navigation: Wichtig ist vor allem eine logische und einfache Navigation durch den Webshop. Viele E-Commerce Lösungen verschiedener Cloud-Anbieter stellen dafür userfreundliche Shop-Gerüste bereit.
     
  • Design: Wählen Sie ein Template aus, dass zu Ihrer Zielgruppe und den Produkten passt. Wie in Ihrem kleinen Laden, soll sich der Kunde auch im virtuellen Webshop wohl und angesprochen fühlen.
     
  • Produktbilder: Die Kunden müssen sich anhand der Bilder für ein Produkt entscheiden. Darum ist es besonders wichtig, dass alle Seiten gut erkennbar abgebildet sind. Darum möglichst hochauflösende Bilder aufnehmen. Beachten Sie dennoch die Dateigröße. Ist diese zu groß, laden die Fotos ggf. zu lang.
     
  • Produktdetails: Fällt das Shirt eher groß oder eher klein aus? Ist das Biobaumwolle? Und welche Materialien sind noch verarbeitet? Wo wurde es denn produziert? Handarbeit? Das alles sind Fragen, die darüber entscheiden, ob etwas bestellt wird, oder nicht. Geben Sie daher unbedingt alle wichtigen Produktdetails an. Umso mehr schließen Sie zudem Retouren aus.
     
  • Preis: Natürlich dürfen Preisinformationen nicht fehlen. Schließlich wollen KundInnen wissen, was wie viel kostet.
     
  • Bestellung & Lieferung: Da viele die Produkte aus ihrem stationären Geschäft versenden, sind Bestell- und Lieferoptionen essentiell. Wenn Sie etwa selbst ausliefern und nur bestimmte Gemeinden anfahren, sollten der Kunde das nachlesen können. Gleiches gilt für die Zahlungsarten und Retouren. Geben Sie daher alle Infos zum Bestellprozess detailliert an.
     
  • Weitere Fragen: Dafür bietet sich auch ein FAQ-Bereich an, der Aufschluss über alle kaufrelevanten Fakten gibt. Shop-Betreiber müssen mit Geschäftsbedingungen, Garantien, Rückgaberechten, Lieferfristen oder eventuellen Versandkosten offen umgehen und geben dies meistens in ihren FAQs an.

Für weitere Fragen steht Ihnen das Team von wirkaufenin.tirol immer gerne zur Verfügung: info@wirkaufenin.tirol.


Link
www.digital.tirol/hilft

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