Erfolgreicher Webauftritt

Da geht noch mehr: eine professionelle Website ist unerlässlich. Foto: iStock.

Diese Basics sollten KMUs beachten

Sei es die Telefonnummer des neuen Friseurs, die Öffnungszeiten des Zahnarztes oder der beste Klempner der Stadt - wenn wir eine Information suchen, ist unsere erste Anlaufstelle das Internet. Darum ist der Webauftritt eines Unternehmens heute wichtiger denn je. Wer keine Website hat, der wird nicht nur seltener gefunden, er lässt sich auch potenzielle Kunden und Bewerber entgehen. Die Website ist also das Aushängeschild schlechthin. Worauf es dabei ankommt, was auf keinen Fall fehlen darf und was es mit Google my Business auf sich hat, erfahren Sie hier.

Warum brauchen auch KMUs eine Website?
In erster Linie ist die Website ein digitaler Rundgang durchs Unternehmen. Vom Kontakt über die Teammitglieder bis hin zur Mission – hier erhalten Kunden und Businesspartner alle wichtigen Informationen, um eine Firma kennenzulernen. Der Webauftritt bietet also die Möglichkeit, zu zeigen wer Sie sind. Positive Kundenstimmen und eine nutzerfreundliche Navigation auf der Website können dazu beitragen, neue Kunden zu gewinnen. Indem sie überregional sichtbar sind, können sie zudem Ihren Kundenkreis vergrößern und Ihre Absätze steigern. Auch gutes Personal lässt sich durch einen gelungenen Webauftritt besser finden. Präsentieren Sie sich daher optimal als Arbeitgeber. Wichtig ist, dass Ihre Website einen Mehrwert bietet. Etwa indem Sie einen Service wie Terminvereinbarungen oder Ihre Produkte auch online anbieten.

Wie muss die Website aussehen?
Professionalität ist das A und O jeder Website. Selbst wenn Sie einen hervorragenden Job machen, veraltete Designs, Rechtschreibfehler in Texten oder Bilder mit geringer Auflösung lassen Ihr Unternehmen in einem schlechten Licht dastehen. Im schlimmsten Fall verlieren Sie dadurch Kunden, Partner oder qualifizierte Bewerber. Lassen Sie daher lieber Profis oder zumindest Kenner ans Werk. Sie bekommen heutzutage auch mit einem geringeren Budget eine moderne Website samt Content Management System (CMS), das Ihnen die weitere Instandhaltung in Eigenregie ermöglicht. Beliebte Anbieter sind beispielweise WordPress, Jimdo oder zum Erstellen eines Onlineshops Shopify. Welcher es auch wird, achten Sie in jedem Fall auf eine nutzerfreundliche Navigation. Es gibt für den User nichts Schlimmeres, als sich endlos oder besser gesagt ziellos durch eine Website zu klicken.

Was darf auf einer keiner Website fehlen?
So unterschiedlich jedes Unternehmen ist, so individuell sind natürlich auch die Webauftritte. Das heißt, je nachdem welcher Nutzen im Vordergrund stehen soll, können Webseiten in Aufbau und Design variieren. Fragen Sie sich daher noch bevor Sie Ihre Website konzipieren, wonach Ihre Zielgruppe sucht und was sie bei Ihnen finden soll. Abgesehen davon gibt es aber auch einige Punkte, die auf keiner Website fehlen dürfen:

  • Kontakt: Ihre Kontaktdaten sind essenziell, damit sich interessierte Menschen direkt mit Ihnen in Verbindung setzen können. Wenn Sie keine Telefonnummer hinterlegen möchten, sollten Sie zumindest ein Kontaktformular bereitstellen.
  • Öffnungszeiten: Insofern Sie welche haben, ist es für Ihre Kunden wichtig zu wissen, wann man Sie erreichen oder aufsuchen kann. Ist dafür erst ein Anruf nötig, gehen viele lieber zur Konkurrenz.
  • Über uns: Wer ist das Gesicht hinter dem Unternehmen? Wer gehört zum Team? Was ist Ihre Mission? Vor allem für potenzielle Bewerber sind dies entscheidende Informationen. Tipp: Richten Sie direkt noch eine Seite mit Jobs oder Karriere eine, um neuen Mitarbeitern die Bewerbung zu erleichtern.
  • Social Media Verlinkungen: Social Media gewinnt inzwischen auch für KMUs zunehmend an Relevanz. Instagram und Co. ermöglichen es, einen Blick hinter die Kulissen Ihres Unternehmens zu gewähren, eine Community aufzubauen oder neue Mitarbeiter zu gewinnen. Sind Sie also bereits in den sozialen Netzwerken präsent, bieten Sie Usern direkt die Möglichkeit, Ihrem Unternehmen zu folgen.
  • Impressum & Datenschutzerklärung: Bei diesen Inhalten handelt es sich nicht mehr nur um ein „Kann“, sondern um ein absolutes „Muss“. Denn fehlt einer dieser Inhalte, droht Ihnen eine Abmahnung. Zudem muss die Datenschutzerklärung mit einem Klick von jeder Unterseite erreichbar sowie eindeutig erkennbar sein. Wir empfehlen daher, beides getrennt im sogenannten Footer aufzuführen.

Weitere Grundregeln für einen gelungenen Webauftritt hält zudem die Wirtschaftskammer für Sie bereit.

Was ist Google my Business und wozu braucht man es?
Wie eingangs bereits erwähnt, rufen wir heutzutage sämtliche Informationen über die Google-Suche ab. Damit Sie also beispielsweise bei Google Maps auftauchen, müssen Sie Ihr Unternehmen bei Google my Business anmelden. User erhalten dadurch eine Art digitale Visitenkarte Ihres Unternehmens – inklusive Kundenbewertungen und Besucher-Stoßzeiten. Je mehr Infos Google über Ihr Unternehmen hat, desto besser kann zudem der Google-Algorithmus Ihre Relevanz einschätzen. Je höher diese wiederum ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, in einer Suche mit lokalem Bezug aufzutauchen.

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