Kundenbindung

Ob im Geschäft oder in Netz: Kundenbindung sollte Unternehmen am Herzen liegen. Foto: iStock.

Kundenbindung digital

Der bessere Preis oder die schnellere Lieferzeit alleine machen noch keine zufriedene Kunden.

Fehlende Größen, längere Lieferzeiten oder zu geringe Rabatte – Kunden finden immer wieder einen Grund, die gewünschten Produkte online zu kaufen. Dabei ist es klar, dass Einzelhändler allein aufgrund möglicher Konditionen oder wirtschaftlicher Überlegungen nicht mit den großen Online-Riesen mithalten können. In Sachen Kundenbindung hingegen kann der Händler von Nebenan genauso überzeugen. Nicht nur vor Ort, sondern auch digital.

Warum ist Kundenbindung so wichtig?
Unter Kundenbindung versteht man Strategien von Unternehmen, die angewandt werden, um die Treue ihrer Kunden zu gewinnen. Sie zielen darauf ab, dass Kunden eine positive Beziehung zum Geschäft aufbauen, diese langfristig festigen, stabilisieren und erweitern. Durch das große Angebot online wie offline und die unkomplizierten Möglichkeiten einzukaufen, konsumieren Menschen immer mehr. Umso wichtiger ist die Kundenbindung. Kundenbindung macht den gelegentlichen Käufer zum Stammkunden. Und stellt sicher, dass sie im eigenen Geschäft einkaufen und eben nicht die fehlende Größe auf Zalando bestellen.

Digitale sowie analoge Maßnahmen zur Kundenbindung
Verschiedene Maßnahmen unterstützen dabei, Stammkunden zu halten und sie freiwillig an das Unternehmen zu binden. Das spannende dabei: Viele funktionieren sowohl in der digitalen als auch analogen Welt.

  • Newsletter: Ein klassisches Tool, um Kunden an das Unternehmen zu binden sind Newsletter. Spannende Inhalte und relevante Angebote erinnern Kunden immer wieder an das Geschäft und binden sie zusätzlich. Zudem sind diese Kundenbindungs-Maßnahmen relativ einfach umsetzbar und bleiben auch für Einzelhändler preislich im Rahmen.
  • Kundenkarte: Laut einer deutschen Studie ist die Kundekarte in ca. 40% der Geschäfte verfügbar. Sie bietet den Kunden Vorteile für den Einkauf wie etwa Treuepunkte, Ermäßigungen oder einen exklusiven Zugang zu besonderen Produkten. Dabei muss klar zwischen den analogen und digitalen Karten unterschieden werden. Während erstere beispielsweise nach dem 10. Kaffee für einen kostenlosen eingetauscht wird, bietet die digitale Version im Scheckkartenformat viel mehr Möglichkeiten. Hier profitiert das Unternehmen zusätzlich, denn im Gegenzug zu Ermäßigungen und Co. erhält das Geschäft Informationen über den Kunden und dessen Kaufverhalten.
  • Kundenclub & App: Auch eigene Apps erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Diese sind in den meisten Fällen mit dem Kundenclub sowie dem Online-Shop verknüpft. So erhält der Kunde am POS einen Rabatt aus dem Bonusprogramm, kann das ausverkaufte Teil online nachbestellen und erhält zusätzliche Informationen direkt aufs Smartphone.
  • Moderner Onlineauftritt: Eine nutzerfreundliche Website, die klar strukturiert alle nützlichen Informationen bereitstellt, ist das A und O in unserer digitalen Welt. Was für einen erfolgreichen Webauftritt beachtet werden sollte, lesen Sie in unserem Blogbeitrag.
  • Digitale Interaktion: Einzelhändler kümmern sich meist sehr zuvorkommend um die Anliegen ihrer Kunden im Geschäft. Genauso müssen sie auch online reagieren. Ob E-Mail-Anfrage oder Kommentar auf Facebook, die Anregungen und Fragen sind ebenfalls wichtig. Ein einheitliches Community Management unterstützt Händler dabei, regelmäßig und konsistent mit ihren Abonnenten und Fans in Interaktion zu treten. Unsere Einsteiger Tipps für Social Media findet ihr hier.

Diese Aufzählungen bieten einen Überblick zu den Kundenbindungs-Maßnahmen. Nicht alle kommen für jedes Unternehmen in Frage. Dennoch: Das Binden von Stammkunden an das Unternehmen ist essentiell – analog sowie digital.

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