IT-Sicherheit

Better safe than sorry! IT-Sicherheit sollte höchsten Stellenwert im Unternehmen besitzen.

Warum sich die Investition lohnt

Im digitalen Zeitalter ersetzen Firewalls und Passwörter dicke Mauern und Sicherheitsschlösser. Das bedeutet aber nicht, dass diese Vorkehrungen nicht ebenso wie in der analogen Welt zu überwinden sind. Im Gegenteil, denn durch die zunehmende Digitalisierung steigen auch die Zahlen der Cyberangriffe auf Unternehmen. Die IT-Sicherheit ist daher wichtiger denn je. Doch viele Menschen wissen gar nicht, wo potenzielle Sicherheitslücken auftreten und wie man diese verhindert. Wie sieht es bei Ihnen aus? Wie sicher ist Ihr Unternehmen?

Viele Unternehmen sind bereits digital vernetzt – intern sowie extern. Im Laufe der digitalen Transformation werden zudem immer mehr Prozesse automatisiert und im zentralen Steuerungssystem zusammengeführt. Einige Firmen erweitern diese Systeme noch, indem sie externe Partner und Lieferanten darin implementieren. So bestellt etwa der Produktionsmitarbeiter fehlende Teile direkt im System, welches mit dem Webshop des Lieferanten verbunden ist. Und die Buchhalterung agiert im selben Online-Tool wie die Steuerberaterin. Mit jeder zusätzlichen Schnittstelle werden diese Systeme jedoch unübersichtlicher und anfälliger für Sicherheitslücken. Hinzu kommt, dass immer mehr Daten (>> Verlinkung zum Artikel „Auf der Jagd nach Daten“) in Form von Bits und Bytes digital gespeichert sind. Ein verlockender Schatz für Hacker.

Dezentralisierung sorgt für mehr IT-Sicherheit
Um zu verhindern, dass eine Cyberattacke das gesamte Unternehmen lahmlegt, empfehlen Experten, die digitalisierten Abläufe auf mehrere Serviceanbieter und Server zu verteilen. Dadurch ist jeder Bereich unabhängig und in sich noch einmal geschützt. Auch Cloud-Services gewinnen für die IT-Sicherheit immer mehr an Bedeutung. Ihre Grundlage ist eine moderne IT-Infrastruktur mit einer permanent aktualisierten Architektur. Das bedeutet, die angebotenen Tools, Betriebssysteme, Server oder Rechenzentren sind aufeinander abgestimmt, mit Firewalls und weiteren Sicherheitsmaßnahmen mehrfach verschlüsselt und abgesichert. Somit trifft es bei einem Angriff nicht das gesamte Unternehmen, sondern im besten Falle nur einzelne Teilbereiche.

Vom Risiko- zum Sicherheitsfaktor
Aber auch die Arbeitsweisen selbst verändern sich laufend. Immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause oder unterwegs. So kommt es nicht selten vor, dass der Sitznachbar im Zug geschäftliche E-Mails mitlesen kann oder vertrauliche Telefonate über Drittanbieter stattfinden. Und schon bei der Nutzung privater Devices oder heimischer WLAN-Verbindungen wird die IT-Sicherheit auf die Probe gestellt. Denn gerade im Privatbereich ist die digitale Infrastruktur meist weniger abgesichert als im Netzwerk des Unternehmens. Hacker haben es dadurch leichter, an firmeninterne Daten zu gelangen oder Viren zu platzieren. Technische Schwachstellen lassen sich durch verschiedenste Updates und Upgrades verbessern. Menschen müssen hingegen für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert werden – sei es der Umgang mit Daten und Tools im Bürogebäude selbst, oder im privaten und öffentlichen Raum. Denn gut geschult ist der Mensch kein Risikofaktor mehr, sondern ein zusätzlicher Sicherheitsfaktor.

Mehr dazu im aktuellen Digitalreport.

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