Förderung

"Allein die bis jetzt 14 geförderten Projekte aus der Tiroler Digitalisierungsförderung stoßen mit einer beschlossenen Fördersumme von rund 1,7 Mio. Euro knapp 10 Mio. Euro an Investitionen an": Tirols Wirtschaftslandesrätin Partizia Zoller-Frischauf mit Standortagentur Tirol-GF Marcus Hofer und Jürgen Leobacher (Capgemini Invent) beim Tiroler Innovationstag 2018.

Starke Nachfrage von Unternehmen nach Digitalisierungsförderung des Landes Tirol

Bereits knapp 10 Mio. Euro an Investitionen ausgelöst, Unternehmensentwicklung im Mittelpunkt.

Im Zuge der Digitalisierungsoffensive richtete das Land Tirol Anfang 2018 drei neue Förderungen ein, um Tiroler Unternehmen sowohl bei der Umsetzung von Digitalisierungsvorhaben als auch bei der Unternehmensentwicklung zu unterstützen. Neben der Förderung exzellenter Leuchtturmprojekte sind es besonders Beratungsleistungen rund um die Unternehmensplanung im Rahmen der „Beratungsförderung“ sowie Investitionen in betriebsinterne Digitalisierungsmaßnahmen und damit einhergehende Konzept- und Schulungsmaßnahmen von MitarbeiterInnen im Rahmen der „Tiroler Digitalisierungsförderung“, welche Tiroler Unternehmen in diesem Zusammenhang intensiv mit Unterstützung der Landesförderung verfolgen. „Seit Jahresbeginn gibt es zur Beratungsförderung 29 Einreichungen, zur Tiroler Digitalisierungsförderung 49 eingereichte Projekte. Allein die bis jetzt 14 geförderten Projekte aus der Tiroler Digitalisierungsförderung stoßen mit einer beschlossenen Fördersumme von rund 1,7 Mio. Euro knapp 10 Mio. Euro an Investitionen an“, zog Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf gestern am Tiroler Innovationstag der Standortagentur Tirol in Innsbruck eine positive Zwischenbilanz.

Digitalisierung: Unternehmensinterne Strukturen gewinnen an Bedeutung
Die Tiroler Digitalisierungsförderung stellt die Weiterentwicklung von Unternehmen entlang ihrer gesamten Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt. „Damit unterstützen wir Tiroler Betriebe dabei, aus ihren Investitionen in Digitalisierungsvorhaben auch tatsächliche Erfolge und Gewinne zu ziehen. Denn es braucht nicht nur neue Technologien, sondern auch neue Geschäftsmodelle, Unternehmens- und Managementstrukturen, um mit diesen Technologien Gewinnen zu erzielen“, präzisiert LRin Zoller-Frischauf die Bedeutung der „digitalen Transformation“ von Unternehmen. Zu den drei Landesförderungen berät die Standortagentur Tirol.

Schwerpunkte Technologietransfer und Unternehmensentwicklung
„Die technologischen Möglichkeiten der Digitalisierung entwickeln sich in rasantem Tempo, wohingegen es für Unternehmen immer schwieriger wird, mit ihren Geschäftsmodellen und bestehenden internen Abläufen und Strukturen Schritt zu halten bzw. diese anzupassen. Um hier als Unternehmen auf Erfolgskurs zu bleiben, muss bei der Digitalisierung die Lücke zwischen Business und Technologie besser geschlossen werden.“, betonte auch Dr. Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, am gestrigen Tiroler Innovationstag. Mit diesem Ziel organisierte die ebenfalls Anfang 2018 gestartete gemeinsame Plattform digital.tirol von Standortagentur Tirol, Industriellenvereinigung, Wirtschaftskammer und dem Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT (UBIT) in den letzten Wochen Netzwerktreffen am Management Center Innsbruck, an der UMIT und an der FH Kufstein, um Tiroler Betrieben sowohl einen Überblick über aktuelle Forschungsergebnisse und Technologien zu geben als auch um organisatorische und betriebliche Weiterentwicklungen anzuregen. Ein weiteres Treffen an der Universität Innsbruck ist aktuell in Planung. „Mit dem digitalReport, den wir am Tiroler Innovationstag präsentieren und der ab sofort unter www.digital.tirol abrufbar ist, geben wir Tiroler Unternehmen und der Öffentlichkeit anhand ausgewählter Beispiele einen Einblick, wie digitale Transformation gelingen kann“, so Hofer. Zudem starten zum Jahreswechsel im Rahmen von digital.tirol Bezirkstouren, um Unternehmen direkt vor Ort u.a. zur optimalen Umsetzung von Digitalisierungsmaßnahmen im Unternehmen zu beraten.

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