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Starke Forschung als Basis digitaler Innovationen

Die attraktive Forschungslandschaft in Tirol macht vieles möglich!

Forschung und Bildung

Der digitale Wandel stellt Tirol auch in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung vor neue Herausforderungen und Fragestellungen. Welche (Zusatz)Qualifikationen benötigen Fachkräfte in einer digitalisierten Arbeitswelt? Kann ein digitales Bildungsangebot Lernen erleichtern und somit mehr Menschen zur Verfügung gestellt werden? Wie können wir Tiroler Kinder und Jugendliche bereits im Schulalter für digitale Technologien begeistern?

Die Digitalisierung transformiert unsere Gesellschaft und hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche – gleichzeitig eröffnet sie neue Chancen für Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität. Der Bereich der Bildung und Forschung ist dabei ein Schlüsselbereich, einerseits als maßgeblicher Treiber für zukünftige digitale Entwicklungen, andererseits als neues Einsatzfeld digitaler Werkzeuge.

Bildung
Bildung kann wesentlich dazu beitragen, Menschen besser auf die aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der digitalen Gesellschaft vorzubereiten. Digitale Kompetenz kann bereits im Schulalter aufgebaut und über lebenslanges Lernen weiter gestärkt werden. Schulen werden immer mehr „digitalisiert“, sprich Tafeln werden etwa gegen Smartboards, einem interaktiver Lernbildschirm, ausgestattet, Computer sind in beinahe jedem Klassenzimmer vorhanden und Lernmaterialien werden auf der Schuleigenen Plattform online für Schüler zur Verfügung gestellt. Ziel ist es die die Klassenzimmer in ein interaktives Lernzentrum zu verwandeln, das Schüler motiviert und Lehrer inspiriert.

Forschung
Das Internet und die Digitalisierung haben den Zugang zu Wissen revolutioniert. Forscher und Forscherinnen nutzen Bilder und Videos, um Inhalte zu vermitteln und teilen ihre Forschungsergebnisse über das Internet mit der ganzen Welt. Unternehmen profitieren dabei vom Technologie- und Wissenstransfer der dadurch entsteht.

So auch etwa die Universität Innsbruck, welche im Jahr 1669 gegründet wurde. 16 Fakultäten zählt die Uni Innsbruck insgesamt. Eine der Gründungsfakultäten, die Medizinische Fakultät, wirkt mittlerweile als eigenständige Medizinische Universität Innsbruck. Zudem forscht man in Tirol noch an weiteren 38 Universitätskliniken, der Privatuniversität UMIT, am Management Center Innsbruck, der Fachhochschule Kufstein, in einer Reihe außeruniversitärer Forschungseinrichtungen, in fünf Christian-Doppler-Labors und 25 sogenannten Kompetenzzentren. In solchen bündeln in Tirol Forschungseinrichtungen ihre Kraft um mit heimischen und internationalen Unternehmen zusammen zu arbeiten.

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