Young Generation: Digitale Kinder

Gemeinsam sicher in der digitalen Welt. Foto: iStock

Für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Tools

Kinder wachsen inzwischen in einer digitalen Welt auf, Smartphone, Tablet und Co. begleiten sie schon ab frühen Jahren. Dabei kann man ihnen die neuen Technologien nicht verwehren. Vielmehr ist es an den Erwachsenen, die junge Generation auf der digitalen Entdeckungsreise zu unterstützen und gemeinsam einen verantwortungsvollen Umgang zu lernen. Das gelingt nur, wenn sich Eltern mit den neuen Medien und aktuellsten Apps auseinandersetzen. Wie Sie mit dem "ersten" Handy umgehen, warum es so wichtig ist, up to date zu sein und worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

Kinderschutz fürs Handy
„Wann bekomme ich mein eigenes Handy?“ Früher oder später müssen sich Eltern mit diesem Thema auseinandersetzen. Um die eigenen Kinder an ein Smartphone heranzuführen und ihnen einen maßvollen und sicheren Umgang damit beizubringen, gibt es viele Hilfsmittel. Kinderschutz-Apps beispielsweise erzeugen eine sichere Umgebung, in der sich die Kinder bewegen. Dabei legen Eltern – je nach Alter gemeinsam mit den jungen Usern – Tages- und Zeitlimits für die Nutzung fest. Ist die Zeit überschritten, schaltet sich das Gerät automatisch aus. Um zu verhindern, dass die junge Generation bis spät in die Nacht Nachrichten verschickt, sperrt sich das Handy ab der festgelegten Uhrzeit. Zudem haben die Erziehungsberechtigten das Nutzungsverhalten im Auge. Ehe eine App beispielsweise heruntergeladen wird, müssen Eltern diese an ihrem Handy bestätigen. Ähnliche Einstellungen können auch direkt über das Betriebssystem oder beim Mobilfunkanbieter vorgenommen werden.

Mit Wissen Kinder unterstützen
Snapchat war gestern – heute ist TikTok angesagt. In der digitalen Welt gilt es, immer up-to-date zu sein. Und obwohl Erwachsene viele Anwendungen selbst nicht nutzen, die Kids tun es. Daher sollten sich Eltern darüber informieren, welche Apps ihre Kinder aktuell verwendeen, in welchen Sozialen Medien sie angemeldet sind und auf welchen Gaming-Plattformen sie spielen. Denn nur wenn sich die Erziehungsberechtigen auskennen und auch Bescheid wissen, können sie entsprechend handeln. Von den Privatsphäre-Einstellungen bis zum Bewusstsein, welche Inhalte im Internet preisgegeben werden sollten, sind die jungen User auf viel Aufklärungsarbeit angewiesen. Tipps und Hilfestellungen dafür gibt es bei:

Kinder im Internet: worauf Sie achten sollten
Manch einer fühlt sich im Internet anonym und lässt seine Hemmungen fallen, andere sind nicht die, für die sie sich ausgeben. Hier gilt es, ein Bewusstsein bei Kindern und Jugendlichen zu schaffen.

  • Cyberkriminialität: Immer wieder versuchen Kriminelle über E-Mails an Daten zu kommen, Schadsoftware zu installieren oder Profile zu hacken. Kinder und Jugendliche hinterfragen oft bestimmte Aktivitäten nicht genau.
  • Cybermobbing: Längst hat sich das Piesacken am Pausenhof in die digitale Welt verlagert. Denn das systematische Belästigen, Bloßstellen oder absichtliche Ausgrenzen findet auch in den Soziale Medien, Chatgruppen oder über direkte Nachrichten statt.
  • Cybergrooming: Leider gibt es Erwachsene, die meist mit der Absicht der sexuellen Belästigung, über digitale Medien und Gaming-Plattformen Kontakt zu Kindern und Jugendlichen suchen.

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