Bildnachweis: Standortagentur Tirol

Smarte Technologien helfen Patienten

Elektronische Systeme, sogenannte "Patienten-Daten-Management-Systeme" unterstützen die Überwachung von Patientendaten zB in den Intensivstationen.

Digitalisierung auf der Intensivstation

Medizinischer Fortschritt durch technologische Entwicklung

Die Digitalisierung hält längst Einzug in die Medizin und Tirols Krankenhäuser. Moderne elektronische Technologien und IT-Systeme ermöglichen von einer besseren Diagnose über sichere Patientenüberwachung bis zur effizienteren Therapie alles, was für den Gesundheitszustand des Patienten relevant ist. Auf den Intensivstationen des Landeskrankenhaus Innsbruck profitieren Patienten, aber auch Ärzte und Pflegepersonal, von digitalisierten Prozessen und Abläufen. Denn Digitalisierung bedeutet hier nicht nur optimale Betreuung, sondern auch die Rettung von Menschenleben.

Im Krankenhaus Daten intelligent nutzen

Auf der Intensivstation eines Krankenhauses ist Zeit ein wertvolles Gut. Neben der medizinischen Versorgung können Dokumentationsarbeit und andere administrative Aufgaben einige Stunden in Anspruch nehmen. Dennoch ist sorgfältige Datenüberwachung essentiell. Die Intensivstation des Landeskrankenhaus Innsbruck wendet hier bereits smarte Technologien an. Elektronische Systeme, sogenannte „Patienten-Daten-Management-Systeme“ (PDMS), unterstützen die Überwachung von Patientendaten beim Großteil der Intensivstationen. Alle Vitaldaten, ärztliche und pflegerische Maßnahmen aber auch Verordnungen sowie Medikation werden elektronisch hinterlegt. Das ermöglicht schnell und unkompliziert einen umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand des Patienten. Ärzte und Pflegekräfte haben so lebensnotwendige Informationen sofort parat. Damit können sie die Therapie optimal auf den Patienten abstimmen.

PDMS – erst der Anfang digitaler Möglichkeiten

Digitale Unterstützung im Krankenhaus, speziell auf der Intensivstation, wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen. Die PDM-Systeme werden weiterentwickelt und mit neuen Funktionen bereichert. So soll das Informationssystem beispielsweise auf Wechselwirkungen zwischen Medikamenten hinweisen oder über Wissensdatenbanken neueste Erkenntnisse für die medizinische Betreuung zur Verfügung stellen. Der Arzt soll direkt vom System konkrete Therapieempfehlungen bekommen. Das gewährleistet eine optimale Entscheidungsgrundlage. Die Letztentscheidung über die Behandlung wird aber immer auch künftig ganz „analog“ von den Ärzten vor Ort getroffen.

Die Verwendung von PDMS-Systemen ist eine Initiative der Tirol Kliniken.

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